Die Natur braucht nicht getröstet werden,
immerwährend im Werden;
ob als Stein, Wind, Wasser,
Tier, Pflanze oder als Pilz
will sie nicht werden wie du,
ich, er oder sie sie will;
wir töten sie nicht, indem wir sterben,
indes ohne uns sie nicht wäre, wie sie ist.
immerwährend im Werden;
ob als Stein, Wind, Wasser,
Tier, Pflanze oder als Pilz
will sie nicht werden wie du,
ich, er oder sie sie will;
wir töten sie nicht, indem wir sterben,
indes ohne uns sie nicht wäre, wie sie ist.
Die Zukunft des Kosmos
nur eine Ahnung in der Gegenwart ist,
denn seinen Ursprung kennen wir nicht.
Natur erfüllt keinen Zweck und trägt keinen Sinn,
denn unsere Worte und Sprachen sind nichts mehr
als Stein, Wind, Wasser, Tier, Pflanze oder Pilz,
immerwährend im Werden, solange wir sind.
nur eine Ahnung in der Gegenwart ist,
denn seinen Ursprung kennen wir nicht.
Natur erfüllt keinen Zweck und trägt keinen Sinn,
denn unsere Worte und Sprachen sind nichts mehr
als Stein, Wind, Wasser, Tier, Pflanze oder Pilz,
immerwährend im Werden, solange wir sind.
Leblos erfüllen Dinge für uns ihren Zweck,
im natürlichen Werden der Dinge
zerfällt deren Zweck.
Wir erschaffen Dinge mit ihrer eigenen Zeit;
nicht das Ding bestimmt unsern Rhythmus,
sondern die, der oder wir, die sie schaffen.
Viel zu oft strecken wir freiwillig die Waffen,
lassen uns raffen wehrlos dahin.
im natürlichen Werden der Dinge
zerfällt deren Zweck.
Wir erschaffen Dinge mit ihrer eigenen Zeit;
nicht das Ding bestimmt unsern Rhythmus,
sondern die, der oder wir, die sie schaffen.
Viel zu oft strecken wir freiwillig die Waffen,
lassen uns raffen wehrlos dahin.
Umgeben von Dingen, sehen wir doch die Natur
am liebsten eingehegt, in sicherem Abstand
erregend, beruhigend, gern endlos weit.
Allein schon Gewöhnung macht Dinge natürlich,
auch wenn sie nur künstlich entstanden sind.
am liebsten eingehegt, in sicherem Abstand
erregend, beruhigend, gern endlos weit.
Allein schon Gewöhnung macht Dinge natürlich,
auch wenn sie nur künstlich entstanden sind.
Künstliche Netze aus Daten und Dingen
durchziehen Boden und Lüfte
immerwährend im Werden, solange wir leben;
die meisten hören, riechen und sehen wir nicht.
Düfte verlieren Bedeutung,
Orientierung und Zauber für uns.
durchziehen Boden und Lüfte
immerwährend im Werden, solange wir leben;
die meisten hören, riechen und sehen wir nicht.
Düfte verlieren Bedeutung,
Orientierung und Zauber für uns.
Sobald wir Daten und Dinge nur sind,
nicht immerwährend im Werden begriffen,
so wie wir als einzelne Wesen
im Ende taub, stumm und blind
dem natürlichen Tod geweiht, werden wir
in der Natur keinen Trost mehr finden,
unsre Myzele aus Daten und Dingen
allmählich verschwinden.
nicht immerwährend im Werden begriffen,
so wie wir als einzelne Wesen
im Ende taub, stumm und blind
dem natürlichen Tod geweiht, werden wir
in der Natur keinen Trost mehr finden,
unsre Myzele aus Daten und Dingen
allmählich verschwinden.
Was bleibt von den Primaten?
Überdauern die Daten?
Vielleicht viele endliche Wochen,
doch keine Millionen Jahre;
eher bleiben einige Knochen,
Dinge, Ketten und Ringe.
Objekte sind undankbar.
Überdauern die Daten?
Vielleicht viele endliche Wochen,
doch keine Millionen Jahre;
eher bleiben einige Knochen,
Dinge, Ketten und Ringe.
Objekte sind undankbar.
Die DNA ist nur eine Sprache,
ohne den Interpreten tot.
Immerwährend im Werden
braucht der Kosmos keinerlei Trost.
Unsre Worte und Sprachen
immerwährend nur werden,
solange wir sind,
wie kleine Kinder,
einfach nur da.
ohne den Interpreten tot.
Immerwährend im Werden
braucht der Kosmos keinerlei Trost.
Unsre Worte und Sprachen
immerwährend nur werden,
solange wir sind,
wie kleine Kinder,
einfach nur da.