Protzig sehe ich mich gläubig
in der Dämmerung stehen
hab‘s ich doch endlich verstanden,
das seltene Phänomen,
Sonne und Mond so klein und weit entfernt,
die Sonne fast komplett verfinstert,
befeuert die Erkenntnis still und unsichtbar
das Himmelreich meiner Geister.
Das Versprechen zugegen zu sein
fliegt mir schallend um die Ohren,
die Besprechung sich zog wie immer schier endlos dahin,
das Kind hat‘s eh nicht kapiert im Vorhinein,
die Sonne durch die Scheibe gleißt,
der Schweiß rinnt aus den Poren,
die Klimaanlage verwehrt den Dienst,
nichts geht voran,
der Verkehr steht still, das Herz pocht geschwind.
fliegt mir schallend um die Ohren,
die Besprechung sich zog wie immer schier endlos dahin,
das Kind hat‘s eh nicht kapiert im Vorhinein,
die Sonne durch die Scheibe gleißt,
der Schweiß rinnt aus den Poren,
die Klimaanlage verwehrt den Dienst,
nichts geht voran,
der Verkehr steht still, das Herz pocht geschwind.
Man will nach Hause zu seinen Liebsten,
zur Hexe, zum Tyrann, wutentbrannt,
den kleinen und großen Monstern,
im Himmelreich der Geister wird‘s finster,
der Verstand verdampft in der Hitze des Alltags,
ich fluche, ich greine,
zum Glück sieht mich keine,
endlich geht‘s weiter ins Dunkel des Tages.
zur Hexe, zum Tyrann, wutentbrannt,
den kleinen und großen Monstern,
im Himmelreich der Geister wird‘s finster,
der Verstand verdampft in der Hitze des Alltags,
ich fluche, ich greine,
zum Glück sieht mich keine,
endlich geht‘s weiter ins Dunkel des Tages.
Ehrfürchtig wir in der Dämmerung stehen
vor dem seltsam anmutenden Phänomen,
ganz langsam wird‘s dunkel mitten im Leben,
Sonne und Mond so klein und so weit entfernt,
wir noch kleiner, wird uns unsre Größe bewusst,
so lange wir atmen, ob hell oder dunkel, wir leben,
ganz langsam wird‘s heller, viel schneller,
als wenn allein der Morgen mich weckt.
vor dem seltsam anmutenden Phänomen,
ganz langsam wird‘s dunkel mitten im Leben,
Sonne und Mond so klein und so weit entfernt,
wir noch kleiner, wird uns unsre Größe bewusst,
so lange wir atmen, ob hell oder dunkel, wir leben,
ganz langsam wird‘s heller, viel schneller,
als wenn allein der Morgen mich weckt.
Es dauert nicht lange, bis die Sonne versinkt,
der Lärm sich wieder erhebt
und meine Geister bebend belebt.
Dann steh’ ich kleinlaut und reglos,
ungläubig ertränkt
von der Banalität des Lebens
partiell erblindet
vor der Banalität des Bösen.
der Lärm sich wieder erhebt
und meine Geister bebend belebt.
Dann steh’ ich kleinlaut und reglos,
ungläubig ertränkt
von der Banalität des Lebens
partiell erblindet
vor der Banalität des Bösen.
